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In Spanien wurden durch den ersten Tarifvertrag der Eisenbahninfrastrukturverwaltung (ADIF) und den ersten Tarifvertrag von Renfe-Operadora und den 18. Tarifvertrag der nationalen Schmalspurbahngesellschaft FEVE zweiteilige Gremien mit Zielen in Sicherheitsfragen und psychologischer Risikobewertung eingerichtet. Diese Studie bietet einen vergleichenden Überblick über Beschäftigung, Arbeitsbeziehungen und Tarifverhandlungen im Eisenbahnsektor. In diesem Bericht wird der Sektor so definiert, dass er aus den Tätigkeiten besteht, die mit folgenden Themen zusammenhängen: In einigen Ländern gibt es im Eisenbahnsektor Tarifverhandlungen mit mehreren Arbeitgebern, meist jedoch in Kombination mit Vereinbarungen auf Unternehmensebene. In diesen Fällen gibt es Tarifverhandlungen mit mehreren Arbeitgebern, die mehrere der neuen Betreiber abdecken, aber den etablierten Betreiber ausschließen, der seine eigenen Tarifverhandlungen aushandelt. Beispiele für diese Praxis sind die Tarifverträge im Eisenbahnsektor in Österreich, Belgien, Frankreich und Deutschland. Diese Vereinbarungen betreffen nicht die wichtigsten Eisenbahnunternehmen, sondern nur die übrigen Betreiber. Die Tarifverhandlungen auf Branchenebene in diesen Ländern unterstreichen ferner die vorherrschende Rolle, die den Tarifverhandlungen auf Unternehmensebene bei den etablierten Unternehmen zuteil wird, da die Zahl der Arbeitnehmer, die unter solche Mehrarbeitgebervereinbarungen fallen, geringer ist als die Zahl der Arbeitnehmer, die von den Vereinbarungen auf Unternehmensebene bei den etablierten Unternehmen abgedeckt werden. In der Tschechischen Republik teilen sich die Beschäftigten der Eisenbahninfrastrukturverwaltung (DC) und der Tschechischen Eisenbahngesellschaft (D) den gleichen Arbeitszeit- und Vergütungsrahmen (2011, Änderung des Tarifvertrags der DC). In Belgien und Estland enthalten die Tarifverträge Regelungen über die zusätzliche Bezahlung von Überstunden und Nachtschichten.

In Estland umfasst der zwischen Eesti Raudtee und der estnischen Eisenbahnergewerkschaft ERAÜ geschlossene Tarifvertrag Maßnahmen zur Förderung einer gesunden Lebensweise und zur Kompensation der medizinischen Kosten. In Frankreich beispielsweise gab es bis zur Einführung des Wettbewerbs im Jahr 2006 nur Tarifverhandlungen auf Unternehmensebene für Die SNCF. Seit 2007 werden Branchentarifverträge geschlossen, die auf alle Beschäftigten des Sektors mit Ausnahme der SNCF-Beschäftigten ausgedehnt werden. In Schweden wurde 2010 eine gemeinsame Projektgruppe mit einer Vereinbarung zwischen dem Arbeitgeberverband Almega und der Gewerkschaft SEKO als Reaktion auf die Schlussfolgerung eingeführt, dass Maßnahmen gegen Gewalt gegen Arbeitnehmer erforderlich sind. In Italien wurden nach einer 2006 von der Confederated Transport and Services Agency (Agens), dem Confindustria Federation for Transport Sector Associations, Federtrasporto, und den wichtigsten sektoralen Gewerkschaften unterzeichneten Vereinbarung über Die Lehrlingsausbildung in den Jahren 2009 und 2010 fs-Berufsprogramme durchgeführt, deren Ziel es ist, Schulungen zu den neuen Sicherheitsvorschriften zu ermöglichen und Tutoren und Mentoren für neue Mitarbeiter auszubilden. Diese Projekte sind Teil der Umsetzung des europäischen Projekts Beschäftigungsfähigkeit angesichts des demografischen Wandels – Aussichten für den europäischen Eisenbahnsektor (3,38 MB PDF). In Italien verfügt die FS-Gruppe über einen gemeinsamen Ausschuss für Chancengleichheit (der durch die nationale branchenweite Vereinbarung von 2003 geschaffen wurde), der jedes Jahr einen “Jahresplan der Tätigkeiten” überwacht. Im September 2010 unterzeichnete die FS-Gruppe die Charta “Chancengleichheit und Arbeitsgleichheit” (gefördert vom Ministerium für Chancengleichheit). Im Jahr 2010 nahmen die FS-Gruppe und die Gewerkschaften an einer Arbeitsgruppe zur Umsetzung der gemeinsamen Empfehlung von CER/ETF 2007 zur Vertretung und Integration von Frauen im Eisenbahnsektor teil.